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Nachnutzungskonzept für das Tempelhofer Feld

Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung hat am Mittwoch (5.3.2008) ihr Konzept für eine Nachnutzung des Flughafens Tempelhof vorgestellt. Senatorin Junge-Reyer verwies dabei auf die außerordentlichen Chancen für die Metropole Berlin, die sich aus einem ökologisch orientierten Nachnutzungskonzept ergeben. Unter internationaler Beteiligung werden 386 ha Nutzfläche - eine Fläche, die so groß ist wie der New Yorker Central Park - gestaltet.
Das neue „Tempelhofer Feld“ gliedert sich in fünf große Teilräume:

  • das neue Tempelhofer Forum THF im ehemaligen Flughafengebäude,
  • drei neue Stadtquartiere für rund 5000 neue Bewohner und
  • das riesige Flugfeld, das als „Parklandschaft Tempelhof“, die wichtige Klimafunktionen für Berlin beibehält.

Der BUND begrüßt die Einhaltung naturschutzrechtlicher Aspekte bei der Planung, die Öffnung der Stadtquartiere und damit auch die Entlastung der in Tempelhof, Neukölln und  Kreuzberg so raren Grünflächen. Sport und Freizeitnutzung des Rollfeldes werden in Zusammenarbeit mit dem Landessportbund konzipiert, stille Zonen und Bereiche, die auch natürliche Entwicklungen zulassen, fließen in das Gesamtkonzept des neuen Landschaftsparks mit ein. Ziel sei es nicht, „alles zuzubauen und Hochhäuser zu errichten“, sondern einem belastbaren städtebaulichen Konzept der sukzessiven Erschließung zu folgen. Zukunftstechnologien werden ihren Standort am südlichen Ende des ehemaligen Flugfeldes finden, dort entsteht auch ein neuer S-Bahnhof. Rund 10 000 Arbeitsplätze werden durch die neuen Stadtquartiere und die erstmalig vollständige Nutzung des riesigen Flughafengebäudes erwartet. Interessenten wie z.B. die Babelsberger Filmstudios haben ihr Interesse bekundet.

Mehr zum Nachnutzungskonzept finden Sie auf den Internetseiten der

 

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